• Deutsch
  • English
Startseite Startseite
Startseite Startseite


Startseite

Werke 2014/15
Werke 2013
Zeichnungen 2011/12
Werke Archiv

Aviso
Biografie
Austellungen
Rückblick aktuell
Texte
Lyrikecke
Lyrische Prosa
Presse
Multimedia

Kontakt
Impressum
Datenschutz




 
Literarische Köder
Dort wo Josef der Winkler unsichtbare Bibliotheken durchmißt Wortkrieger in gedünnten Regalen spärliche Sätze betreuen, da wo Herder und Schiller sich aus dem Bücherstaub machen tritt er als Streiter auf, einen Schaffel  voll Leerzeichen gestrichen ausrangierte Silben ätzen Zeichen:
Edel sei das Buch hilfreich und gut
Salto mortale die Literatur betrügt den Alltag, wabbert im Nebel. Demarkationslinie quert das Geweb‘. Tintenschlaf. Codes und Zeilen zum Kobold mutieren – zerklüfteter Sinn vielleicht.
Die Phrasen  sperren für heute zu und morgen die Schaukel kopfüber …
Obdachlose Schriften, eh schon gewußt daß du immer vorne weg einen Schaffel voll Antworten … allerseits seid gegrüßt, gegrüßt auch die allerorts hereinbrechenden donnernden Fragen zu Hauf.
Seilschaft der Zeilen nein, Schleppung der Phrasen taumeln im Vokabelheft umgürten Ergebnisse dem Reißwolf gegeben die Lizenzen für Protest nicht sämig genug um zu dichten.
In tiefen Gräben verschüttet …
Zeitlose driften  
gebündelt 
gestaffelt  
geheftet an unsichtbare Bibliothek.    
Kapitel werben wiegen leeren, Weiden weisen einem Frieder der alle Gärten eingeschlürft. Verklausoliert der Silberfluß. 
Die Feder fällt mir aus dem Wort das Seltsam mir beklommen, 
meines Atems Poesie – 
meines Herzens Klammer zwischen Horizont und   Deuten.  
Reiß die warzigen Überlegungen nieder diese „Pfaffenkapperl“ es ist Herbst die Zeitlosen driften, trotzen zausig Zugluft, geprellt hat diese Zeit mich voll Genügen einen Katarakt Vergissmeinmacht  im Dutzend – 
Ringelspiel hält an.
Zähne schlitzen
Lippen queren
müde sinken Quellen schwellen, 
strömen Melodie dem Sakrament, - den knospenden Wipfeln zu.
 
CAMERA OBSCURA     (Tonhof Dünkel)                                                                                                            
 
Schweigeschleife unter dieser Bettdecke muß sie irgendwo sein, bei Einbruch der Lustbarkeit bei Einbruch der Tonhof verfolgt – weiterjubilieren ihr Gunstsammler, ihr Tümmler im brechenden Wahn so brüderlich ,- Licht dem Tonhof Dünkel , Wortlöhner dem Hof.
Kein Visum für Ratten wir bieten euch Hoffnung eine schreckliche Heiligkeit klirrt … das Liebesgestrüpp in Kürzung der Schritt. Ich will das nicht gehofft haben -  gehofft das Geräumig, den Umweg, das Nackt – sie heimsen die Kehle mir zu. 
Skizzen inmitten der Flammen, also während der Flammen sie waren nie hier, hier betritt nur ein Abschied das Haus.
Ein Gleichnis prägt die ins Unsal gelegte Schneide.
Das hättest du wissen müssen denn hier quietschen die Stiefel dem Knecht, die Stirne dem Pflaster und Wirbelsäule dem Tritt. Starkstrom und tätowierte Knöchel.
Befehl hallt, heult in martialischem Gezeter, löscht aus den Garten Eden. Der Mörser stampft. Bei Ruden die Heimat verworfen in Kleinstadt gespült.  Immer schweigsamer die Ernte - bis Tribüne erstarrt.
Kommission bunkert zu lange das Jährlich, Camera Obscura blättere weiter.
Ach kleines Mädchen schrei doch endlich wandern müssen wir und weiter über Nackt über gedünnte Regale, immer den Tränen nach, Schritte unendlich im frischen Schnee hinterlassen nie mehr  Spuren.
Feder unendlich schreibt  … hinterläßt … nie mehr