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Ein weiterer Höhenpunkt

Am 29. 06. 07 war es endlich so weit: 
Nach einer erfolgreichen Soloexhibition in Peking und zwei ebenso erfolgreichen Ausstellungen in New York, sowie die Leitung von Workshops weltweit, nun eine Präsentation meiner Werke in meiner unmittelbaren Heimat: Die Galerie  Sikoronja ermöglichte im erweiterten Rahmen des Liechtenstein Schlosses Rosegg in Kärnten eine exklusive Soloexhibtion mit einer erlesenen Schar von über 100 Gästen.

Eröffnungsredner waren:

  • Frau Sikoronja, die Galeristin
  • Herr Aleksander Bassin, Direktor der Stadtgalerien in Laibach
  • Bertram Steiner, Literat
  • und der Hausherr Prinz Emanuel von Liechtenstein

ImageAn den folgenden  Donnerstagen im Juli wurden weitere, am Ankauf sehr interessierte Gäste erwartet. Es war weit über die Erwartung viel Bewegung in den Ausstellungsräumen. Grosse Begeisterung für die präsentierten 58 Bilder wechselten mit Fragen und Bitten um Erklärung ab, und  weiterführende  Dialoge mit Kunstinteressierten vor allem zum Thema Figurales / Abstraktion fanden fast täglich statt. Die Medienkommentare  waren  in slowenischer und deutscher Sprache.
Bis zum 31. 08.07  war diese Ausstellung geöffnet. 

 
Workshop im SUNY College im Oktober 06

(State University of New York)

Unter den Gästen meiner Ausstellung in der New Yorker Pallace Gallery war ein Besucher und später auch ein Bewunderer meines dynamischen Pinselstriches: Mein zukünftiger „Mentor“ Dr. Joseph Hankin,- Dekan am SUNY College. Ich erzählte ihm von meinen Bestrebungen im Kunstdistrikt DASHANZI in Beijing während meiner dortigen Ausstellung einigen interessierten  Kunststudenten den Weg in die Abstraktion zu zeigen- nicht professionell aber verständlich.

4 Eckpunkte hatte ich herausgearbeitet:

  • Erstens: Die Geschwindigkeit - in 10 Minuten auf Papier 10 SW Skizzen zu erarbeiten
  • Zweitens: Daraus ergibt sich - keine Reflektion möglich, nur Spontanität
  • Drittens: Und das ist das Wesentliche, - hergeben, zerstören und im Zerreißen, neu gestalten
  • Viertens: Erkennen

Ich wurde daraufhin an das SUNY College eingeladen um mit interessierten Kunststudenten ein Workshop mit diesem Inhalt zu gestalten. Die Collage an der Wand des Arbeitsraumes war dann ein gemeinschaftlicher Abschluss.

Die Schüler bedankten sich mit grossem Applaus.

 
Zu den Arbeiten von Ronny Goerner - Kurzfassung

Beengt in allen Dimensionen gebürstet und unterworfen, das waren die äußeren Bedingungen der Anfangsperiode in den 80ern. Und so war für Ronny Goerner die Farbe eine Flucht, ein Sprung in das verlorene Märchen. Die Gestik war das hinausgreifen, war der Schrei nach Eigen und gegen die Kleinfaltung der Frau. Untrennbar eingeschrieben wurde das Thema Flügel-Federn-Auffliegen, ja der Vogel überhaupt. Aber auch das Tierkleid, aus dem, hineingetragen in die menschliche Kultur die Magie, das Ritual der Verkleidung entstand.
Die ersten mittelformatigen Bilder bis 1987 (z.B. die rote Amsel) sind untrennbar mit der vorangehenden Periode des Erzählens verbunden. Die Vehemenz der Gestik in den 150 x 150 cm Arbeiten lässt Zorn aber auch Erotik und Getriebensein als Grundelement entdecken. Die Lebenserfahrung dieser Jahre wurde aufgeschrieben, dokumentiert in Farbe  Der Versuch, die innen liegende Kleinstadt zu zerstören gelingt im direkten Hautkontakt mit dem Werk. Die Finger die Hände, der Körper selbst wird zum Medium. Dem Wieder finden des Ursprungs auf der Spur, so könnte man diese Periode benennen. Dennoch wenige Werke aus dieser Zeit entkommen der Vernichtung. Aber auch Zerstörung ist ein kreativer Akt, ist auslöschen, ist Asche und ist Neubeginn.
Der Anfangs ruhigeren Schaffensperiode nach 94 lag ein anderes Vokabular zu Grunde. Um der Gefahr des Verlierens in beruhigte Zonen zu entgehen und der dressierten Bewegung entgegenzuwirken wurde zunächst ganz banal das Format geändert 200 x 120 cm. Den Kampf mit dem Feindbild Engformung nimmt Ronny Goerner erneut auf und für die Minoriten in Graz entstehen Lichtinstallationen (2,10 x 0,45 m). Sehr provokante Diskussionen mit Bischof DDr.Egon Kapellari waren immer wieder Eckpunkte und auch weiterführend, wegbereitend.
Im neuen Jahrtausend ist die Sicht klar und gestärkt und der Weg „vorwärts zu den Anfängen „wurde beschritten. Im Erkennen der Spontanität der ersten Jahre schließt sich der Kreis. Durchaus triviale Szenen wie die “I- Kuh“ das Vieh, welches die Mistgabel frisst, oder Golem oder Todsein sind heute schon die großen Werke der Künstlerin, welche auch schon die Lyrik Ronny Goerners mittragen. Ist dem Nebenerwerbszwerg endgültig seine Berechtigung entzogen ?

 
Pema Lamo - Home Gallery, Taipeh

Beim Betrachten der Bilder von Ronny Goerner wird man durstig. Man möchte ein Glas Wasser und bekommt einen Wasserfall.

 
Marie Claire Boulmer

Goerner belongs to a small group of Austrian artists who chose to go the hard way. Under more or less difficult circumstances Ronny immersed herself in the thrilling project of global modernity which, here in Austria, has been interred as the sign  of post modernism. This artist confronts not only the shambles of a somewhat forlorn Western art but also resembles the artists of 19th century Europe who traveled to the dark Continent to find consolation and retrieve inspiration from still intact aboriginal cultures; an artist who in this manner collects creative energy which in turn allows her to knock down the pedestal of a postmodern art which has grown weak and tepid.

By Marie Claire Boulmer

 
Aleksander Bassin - Director of City Museum, Ljubliana

The painter Ronny Goerner: For two decades now, her work have shown a certain poetic „je ne sais quoi“. On the face of it they demonstrate a firm belief in the autonomous nature of painting, following the constant presence of reduction in structural approaches.
Nowadays,and through the basic expressive gestural treatment of figurative art there is also a climate of triviality, sensuality, anthropomorphic and zoomorphic grotesquery. There, the viewer may well experience the following: He may find in the artists own nature in the process of becoming...

Aleksander Bassin, Director of City Museum, Ljubliana