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Peking 2005

ImageUli Sigg, der ehemalige Schweizer Botschafter in China und Kunstsammler war einer der ersten welcher die „ARTFACTORY DASHANZI 798“ in Peking für den internationalen Kunstmarkt entdeckte. Inzwischen sind die führenden Galerien Europas in diesem Kunstviertel präsent. Ein Bewunderer meiner Kunst, Amerikaner mit chinesischer Abstammung Chu Chueng lud mich für die Dauer von 6 Wochen ein in seinem Studio innerhalb dieses Distriktes meine Bilder auszustellen. Als ich in diesem Viertel im Oktober 2005 ankam wurde mir erst das Abenteuer auf das ich mich eingelassen hatte voll bewusst. So staubig, so hässlich, so desolat die ehemalige Waffenfabrik auch war, ich empfand sofort eine tiefe Verbundenheit, ein Zuhausesein in diesem mächtigen Kunstviertel.

ImageTrotzdem, die Schwierigkeiten häuften sich. Da ich kein grossformatiges Bild nach China mitnehmen konnte, arbeitete ich innerhalb einer guten Woche die acht 2 Meter Bilder, praktisch Tag und Nacht. Ohne die Hilfe meiner chin. Künstlerkollegen hätte ich das Opening am 4. November 2005 nicht geschafft. Und diese Bilder - sie waren die Besten. Kleinformate hatte ich genügend mit. Frau Mag Feigl vom Österr. Kulturforum eröffnete die Ausstellung...

ImageIch hatte nicht so ein grosses Interesse an meiner Arbeit erwartet. Ich erfuhr, dass es für meine chinesischen Besucher sehr wichtig war zu verstehen – nicht nur die Oberfläche sondern besonders die Struktur der Abstraktion. Chin. Kunststudenten baten mich ihnen den Weg vom Figuralen zur Abstraktion zu zeigen. Ich bemühte mich sehr um diese interessierte Jugend und es gelang - ich fand eine Möglichkeit der Vermittlung. Ich werde mich immer nach dieser unmöglichen, fürchterlich staubigen und überfüllten Factory 798 DASHANZI sehnen.

 
Verbindung Vienna - Beijing

Chu Chueng aus Peking lernte mein Werk während meiner Wiener Ausstellung kennen und lud  mich ein in seinem Studio im berühmten Kunstviertel von Peking  „Factory  DASHANZI 798“ auszustellen. Wegen der Zollformalitäten war es mir unmöglich meine Grossformate nach Peking zu bringen.  Die 8 „Beijing Bilder“ im 2 Meterformat entstanden im Dashanzi 798 innerhalb einer Woche.
Frau Mag Feigl vom österr. Kulturforum eröffnete am 05.11.05 meine Soloexhibition. Begeisternd war für mich die Gastfreundschaft meiner chin. Künstlerkollegen und die Kommunikation mit den internationalen Kunstinteressenten. Es freute mich die grosse Bewunderung der chin. Kunststudenten. Sie sahen nicht nur die Oberfläche sondern hinterfragten auch die Struktur meiner Werke. Und faszinierend auch das Erlebnis ihnen Wege in die Abstraktion zeigen zu dürfen.
 
Ich werde mich immer nach dieser unmöglich schmutzigen, fürchterlich staubigen und überfüllten Factory DASHANZI 798 sehnen.